Kölner Risiko Index - Bundeswehr


Der Kölner Risikoindex-Bw als Grundlage für die zielgruppenorientierte Intervention (ZGO)

"Selbstheilergruppe": Die Gruppe von Traumaopfern, die mit dem natürlichen Verlauf des Traumaverarbeitungsprozesses, mit eigenen Ressourcen und Potentialen und mit der Zeit das Trauma ohne bleibende Beeinträchtigungen verarbeiten.

"Wechselgruppe": Die Gruppe von Traumaopfern, die das Trauma wie die "Selbstheiler" im natürlichen Verarbeitungsprotess bewältigen, wenn keine weiteren "Störfaktoren" postexpositorisch hinzukommen (z.B. negative Konsequenzen durch den Arbeitgeber, familiär/soziale Belastungen, Retraumatisierungen etc.). Kommen solche Störfaktoren im Laufe des Verarbeitungsprozesses hinzu, "kippt" diese Gruppe zu der Risikogruppe, die in hohem Maß gefährdet ist, aufgrund des Traumas dauerhafte Beschwerden, Beeinträchtigungen und psychische Schäden zu entwickeln.

"Risikogruppe": Die Gruppe von Betroffenen, die durch das Trauma ein hohes Risiko zeigt, eine chronofizierte psychotraumatische Belastungsstörung zu entwickeln.

Die folgende Folie (aus eReader 3.0) stellt die Interventionsmaßnahmen gemäß dem ZGO-Konzept (Zielgruppenorientierung) dar.



Begriffsbestimmung

1. Psychoedukation 2. Anleitung zur Selbsthilfe 3. Psychologische Nachsorge 4. Diagnostik
Erläuterung zur Auswertung des KRI - Bw